In Deutschland sind rund 470 Gemeinden mit insgesamt 40.000 Gemeindegliedern zu gegenseitiger Hilfe und zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben im „Bund Freier evangelischer Gemeinden“ zusammengeschlossen, wobei die einzelnen Ortsgemeinden selbstständig bleiben.

Neben dem missionarischen Auftrag wissen sie sich zum diakonischen und sozialen Handeln verpflichtet und wollen hilfesuchenden Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser, Reha-Zentren und Freizeithäuser gehören zum Bund, ebenso eine eigene Theologische Hochschule.

Die Arbeit und das diakonische Engagement gehen jedoch über Deutschland hinaus. So unterhält der Bund ein Kinderdorf in Brasilien, eine Krankenstation in Mali sowie ein Anti-Aids-Programm in Tansania. Der Bund betreut ein sozialmedizinisches Projekt auf den Philippinen und leistet basismedizinische Arbeit in Vietnam.

Die FeG-Auslandshilfe organisiert seit 1990 Hilfsaktionen für ost- und südeuropäische Länder. Weltweit werden 130 Missionare von den Freien evangelischen Gemeinden in Deutschland unterstützt. Der Bund, der mit dem „Internationalen Bund Freier evangelischer Gemeinden“ zusammenarbeitet, besteht seit 1874. Er ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR) mit Sitz in Witten.